image² Standard Cleanup

Wichtig – nicht in jedem Projekt einsetzen!

Dieses Plugin darf nicht blind aktiviert werden.

Nicht verwenden bei:

  • Shops mit Produktbewertungen (WooCommerce Reviews)
  • Blogs mit aktiver Kommentarfunktion
  • Membership-/Community-Seiten
  • Projekten mit Jetpack (Remote Publishing / XML-RPC)
  • Externen Publishing-Tools (z. B. Newsletter-Tools, Apps, Mobile Publishing)
  • Headless-Setups mit externer REST-Discovery

Bevor das Plugin aktiviert wird, prüfen:

  • Werden Kommentare oder Bewertungen gebraucht?
  • Wird XML-RPC extern genutzt?
  • Gibt es Plugins, die Emoji-Funktionalität voraussetzen?
  • Wird oEmbed oder REST Discovery bewusst verwendet?

Wenn auch nur eine Frage mit „Ja“ beantwortet wird → Plugin nicht aktivieren.

Zweck

Standard-Aufräumarbeiten für klassische image²-Business-Projekte.

Entfernt unnötige WordPress-Features und reduziert Angriffsfläche sowie Head-Ballast.

Funktionsumfang

1. Kommentare komplett deaktivieren

Backend:

  • Kommentar-Seite blockiert
  • Kommentar-Menü entfernt
  • Kommentar-Icon aus Admin-Bar entfernt
  • Dashboard-Widget entfernt

Frontend:

  • Kommentare & Pings deaktiviert
  • Kommentar-Support aus allen Post Types entfernt

2. Emojis deaktivieren

  • Emoji-Scripts
  • Emoji-Styles
  • Emoji-Mail-Filter
  • DNS Prefetch

3. XML-RPC deaktivieren

  • XML-RPC komplett aus
  • Pingback-Header entfernt

4. Head Cleanup

Entfernt:

  • RSD
  • WLW
  • WordPress Generator
  • Shortlinks
  • oEmbed Discovery
  • REST Discovery Links

REST API bleibt aktiv.

5. Shortcode

© image² 2026

Gibt automatisch:

© Website-Name YEAR

Typischer Einsatz

Geeignet für:

  • Unternehmensseiten
  • Landingpages
  • Projektseiten
  • interne Tools
  • WooCommerce ohne Produktbewertungen

Architektur-Hinweis

Dieses Plugin ist Teil der image²-Basisarchitektur.

Es ersetzt verteilte Snippets durch eine zentrale, wartbare Lösung.

Erklärung der entfernten Head-Elemente

RSD (Really Simple Discovery)

<link rel=“EditURI“ type=“application/rsd+xml“ …>

Zweck:

  • Ermöglicht externen Tools (z. B. Blog-Editoren), WordPress automatisch zu erkennen.

Braucht man heute fast nie.

Risiko:

  • Offenbart technische Informationen über das System.

WLW Manifest (Windows Live Writer)

<link rel=“wlwmanifest“ …>

Zweck:

  • Unterstützung für das alte Tool „Windows Live Writer“.

Heute praktisch irrelevant.

WordPress Generator

<meta name=“generator“ content=“WordPress 6.x“>

Zweck:

  • Zeigt öffentlich die WP-Version.

Risiko:

  • Angriffsfläche bei bekannten Sicherheitslücken.

Shortlinks

<link rel=“shortlink“ href=“…?p=123″>

Zweck:

  • Interne Kurz-URL für Beiträge.

Braucht man im normalen Betrieb nicht.

oEmbed Discovery

<link rel=“alternate“ type=“application/json+oembed“ …>

Zweck:

  • Erlaubt anderen Seiten, Inhalte automatisch einzubetten.

Beispiel:
Wenn jemand deine URL postet, wird ein Vorschaublock erzeugt.

Nicht immer gewünscht.

REST Discovery Links

<link rel=“https://api.w.org/“ href=“…“>

Zweck:

  • Zeigt externen Tools, wo die REST API liegt.

Wichtig:
→ Entfernt nur den Hinweis im Head
→ Die REST API selbst bleibt aktiv.

Warum das Cleanup sinnvoll ist

Die meisten Business-Websites brauchen:

  • keine Remote-Blog-Editoren
  • kein XML-RPC
  • keine Pingbacks
  • keine externen Einbettungen
  • keine Versionsangabe

Deshalb kann man diese Dinge entfernen.

Aber:

  • Bei Shops mit Bewertungen
    Bei Headless-Projekten
    Bei Jetpack
    Bei externem Publishing

nicht blind deaktivieren.