image² Security Hardening

Zweck des Plugins

Das Plugin „image² Security Hardening“ ergänzt WordPress um mehrere einfache Sicherheitsmaßnahmen. Ziel: typische Angriffsflächen schließen, User-Enumeration verhindern und riskante Funktionen im Backend deaktivieren.

Das Plugin richtet sich vor allem an kleinere bis mittlere Websites ohne komplexe API-Anbindungen.

Was das Plugin macht

XML-RPC deaktivieren

WordPress aktiviert standardmäßig die XML-RPC-Schnittstelle. Viele Bots nutzen sie für Brute-Force-Angriffe oder Pingback-Missbrauch.

Das Plugin deaktiviert XML-RPC vollständig.

Vorteil:

  • weniger Angriffsfläche
  • Schutz vor XML-RPC-Bruteforce
  • Schutz vor Pingback-Angriffen

User-Enumeration über REST API verhindern

Standardmäßig liefert WordPress Userdaten über die REST API aus:

/wp-json/wp/v2/users

Angreifer können damit Benutzernamen auslesen und gezielt Login-Angriffe starten.

Das Plugin entfernt diese REST-Endpunkte komplett.

Vorteil:

  • Benutzernamen bleiben verborgen
  • erschwert gezielte Login-Angriffe

Login-Fehlermeldungen neutralisieren

WordPress verrät normalerweise zu viele Details:

  • „Benutzername existiert nicht“
  • „Passwort falsch“

Das Plugin ersetzt alle Meldungen durch:

Login fehlgeschlagen.

Vorteil:

  • keine Hinweise für Angreifer
  • erschwert automatisierte Login-Scans

Autoren-Archive blockieren

WordPress erzeugt automatisch Autoren-Seiten wie:

/author/admin

Auch darüber lassen sich oft Usernamen erkennen.

Das Plugin leitet solche Aufrufe automatisch auf die Startseite um.

Vorteil:

  • verhindert zusätzliche User-Enumeration
  • reduziert unnötige öffentliche Seiten

Dateibearbeitung im Backend deaktivieren

WordPress erlaubt standardmäßig das Bearbeiten von Plugin- und Theme-Dateien direkt im Adminbereich.

Das Plugin deaktiviert diese Funktion über:

DISALLOW_FILE_EDID

Vorteil:

  • Schadcode kann nicht direkt über das Backend eingeschleust werden
  • reduziert Risiko bei kompromittierten Admin-Accounts

Plugin-/Theme-Installationen und Updates sperren

Zusätzlich aktiviert das Plugin:

DISALLOW_FILE_MODS

Dadurch deaktiviert WordPress:

  • Plugin-Installationen
  • Theme-Installationen
  • automatische Updates
  • Update-Funktionen im Backend

Vorteil:

  • verhindert unkontrollierte Änderungen
  • schützt vor Schadcode-Uploads über kompromittierte Accounts

Wichtig für Wartung

Solange das Plugin aktiv ist, lassen sich keine Plugins oder Themes über das WordPress-Backend aktualisieren oder installieren.

Die Deaktivierung automatischer Updates ist gewollt. Updates erfolgen ausschließlich kontrolliert im Wartungsprozess, um Inkompatibilitäten und spontane Ausfälle durch Plugin- oder Theme-Updates zu vermeiden.

Für Wartungsarbeiten:

1. Plugin kurz deaktivieren
2. Updates durchführen
3. Plugin wieder aktivieren

Einsatzempfehlung

Das Plugin eignet sich besonders für:

  • Firmenwebsites
  • Landingpages
  • kleinere WooCommerce-Shops
  • Websites ohne REST-API-Abhängigkeiten
  • Projekte mit festen Wartungsprozessen

Nicht ideal für:

  • Headless-WordPress
  • Systeme mit externer API-Anbindung
  • Plugins, die XML-RPC brauchen
  • Managed-Hosting mit automatischen Update-Prozessen

Technische Hinweise

Das Plugin arbeitet ausschließlich mit WordPress-Hooks und Konstanten. Es verändert keine Core-Dateien.

Aktuell enthalten:

  • xmlrpc_enabled
  • rest_endpoints
  • login_errors
  • template_redirect
  • DISALLOW_FILE_EDIT
  • DISALLOW_FILE_MODS

Version

Aktuelle Version: 1.0