Fokus: Sicherheit, Datenschutz, Barrierefreiheit, Performance sowie SEO, Lesbarkeit und Usability.
Methodik: Analyse der öffentlich ausgelieferten Website (Runtime-Ebene) mittels Browser-DevTools, Security-Header-Scan, PageSpeed Insights und automatisierter Accessibility-Analyse.
Bewertet wird ausschließlich das tatsächlich beobachtbare Verhalten im Browser, nicht interne Systeme oder Annahmen über das Backend.
Bei der Analyse der HTTP-Response-Header fehlen zentrale Sicherheits-Header vollständig:
Die Website verfügt über Funktionen zur Unterstützung der Barrierefreiheit (z. B. Einstellmöglichkeiten für die Darstellung). Das deutet darauf hin, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit umgesetzt wurden.
Eine automatisierte Prüfung zeigt allerdings weiterhin mehrere Auffälligkeiten.
Unter anderem wurden festgestellt:
Diese Punkte können die Nutzung der Website insbesondere für Menschen mit Seh- oder Assistenztechnologien erschweren.
Die automatisierte Lighthouse-Prüfung bestätigt diesen Eindruck mit einem Barrierefreiheitswert von 81 von 100 Punkten.
Eine automatisierte Prüfung ersetzt keine vollständige WCAG-Prüfung, zeigt jedoch objektiv vorhandenes Verbesserungspotenzial auf.
Die WAVE-Analyse zeigt mehrere relevante WCAG-Fehler, unter anderem:
Zusätzlich wurde eine hohe Anzahl an Warnungen zur Überschriftenstruktur und NoScript-Abhängigkeit festgestellt.
- 7 fehlende Aria-labels
- Broken Aria Reference
- Broken Aria Menu
- 43 Kontrastfehler
Ergebnisse:
Die Website ist technisch grundsätzlich funktionsfähig. Diese Werte beziehen sich ausschließlich auf die technische Umsetzung und erlauben keine Aussage über die Qualität der inhaltlichen Suchmaschinenoptimierung.
Der Test für Rich-Suchergebnisse von Google zeigt, dass auf der geprüften URL strukturierte Daten erkannt werden.
- mobile Ladezeit kritisch
Die Texte verwenden überwiegend abstrakte und allgemein gehaltene Begriffe (z. B. „Professionelle Raumgestaltung“, „Individualität“, „Optimierung“).
Das führt zu geringer Differenzierung gegenüber Mitbewerbern und schwachen semantischen Signalen für Suchmaschinen.
Die Inhalte sind primär aus Unternehmensperspektive formuliert und gehen nur selten auf konkrete Nutzerfragen, typische Probleme oder Anwendungsszenarien ein. Dadurch lassen sich die Inhalte nur schwer klaren Suchintentionen zuordnen.
Die Leistungsseiten enthalten überwiegend allgemeine Beschreibungen der angebotenen Leistungen. Konkrete Informationen wie
sind nur in geringem Umfang vorhanden. Mehrere Bereiche wirken inhaltlich eher wie eine kompakte Unternehmenspräsentation als wie ein umfassender Informationsauftritt.
Lange Absätze, komplexe Satzstrukturen und geringe visuelle Gliederung erschweren es den Usern, die Inhalte schnell zu erfassen.
Da die meisten Texte in Nominalstil verfasst wurden, sprechen sie nur den rationalen Teil des Gehirns an und verhindern, dass Emotionen entstehen (und damit die gewünschten Handlungsimpulse).
Ein weiteres Problem ist, dass die Inhalte stark „geclustert“ sind und kein durchgängiger Lesefluss möglich ist. Die notwenige Struktur für Suchmaschinen (Absätze, Zwischenüberschriften) bleibt komplett außen vor.
Mehrere Textabschnitte wiederholen ähnliche Aussagen, ohne neue inhaltliche Aspekte hinzuzufügen.
Das reduziert die thematische Tiefe und das Longtail-Potenzial.
- Inhalte vorhanden, aber zu generisch formuliert
- Schwache Ausrichtung auf Suchintentionen
- Eingeschränkte Lesbarkeit und Scannbarkeit
- Potenzielle Kunden werden nicht direkt angesprochen.
Statt echter Referenzen sind ausschließlich Platzhalter vorhanden. Dadurch wirkt die Website unfertig. Fehlende Bilder verstärken diesen Eindruck zusätzlich.
Nach den vorliegenden Informationen hat sich der öffentliche Internetauftritt seit der Veröffentlichung inhaltlich nicht wesentlich verändert.
Eine kontinuierliche Weiterentwicklung der öffentlich sichtbaren Inhalte ist derzeit nicht erkennbar.
Die Website hat eine gute technische Basis, wirkt jedoch unfertig. Barrierefreiheit wurde teilweise umgesetzt, es gibt objektiv nachweisbare Accessilibity-Probleme. Die Website taucht in keinem Google-Ranking unter den ersten 30 Ergebnissen auf.
Wenn es nichts in dieser Richtung gibt, stellt sich die Frage, wofür die monatlichen Gebühren verrechnet werden. Aus unserer Sicht würde die Erstellung einer vergleichbaren Website ca. 2.500 bis 3.000 Euro kosten – ohne laufende Gebühren, aber dafür suchmaschinenoptimierten, verkaufsfördernden Texten.